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September -Unter dem Zeichen des Kreuzes

Bild von Pete Linforth auf Pixabay - Kreuz
Datum:
31. Aug. 2026
Von:
Stephan Schmuck

Mitten im September stellt uns die Kirche ein Zeichen vor Augen, das wir so gut kennen und das doch nie selbstverständlich werden sollte: das Kreuz.

Am Fest Kreuzerhöhung geht es nicht darum, das Leiden großzumachen. Es geht um die Hoffnung, die im Kreuz verborgen liegt: Gott bleibt. Er bleibt beim Menschen – in seiner Freude und in seiner Angst, in seiner Stärke und in seiner Verwundbarkeit. Selbst dort, wo unsere Wege dunkel werden, zieht Gott sich nicht zurück.

Vielleicht liegt darin das Geheimnis des Kreuzes:
Es verspricht uns nicht ein Leben ohne schwere Wege. Aber es sagt uns: Keinen dieser Wege musst du ohne Gott gehen.

Aus dieser Hoffnung haben Menschen durch die Jahrhunderte gelebt. Auch Palmatius und seine Gefährten, an die wir in Trier erinnern. Ihr Glaube war mehr als eine Überzeugung. Er war Vertrauen – darauf, dass Christus sie hält, selbst dort, wo sie selbst nichts mehr festhalten konnten.

So verbindet sich das Kreuz mit ihrer Geschichte und mit unserem eigenen Leben. Denn auch wir brauchen etwas, das trägt, wenn Sicherheiten wegbrechen. Wir brauchen eine Hoffnung, die größer ist als der Augenblick.

Die Ratsherrenmesse in St. Paulin lädt dazu ein, dieser Hoffnung Raum zu geben: im Erinnern, im gemeinsamen Gebet und in der Bitte um Gottes Begleitung für unsere Stadt und für alle Menschen, die in ihr leben und Verantwortung tragen.

Unter dem Kreuz kommen wir zusammen –
mit dem, was uns bewegt,
mit den Menschen, für die wir Verantwortung tragen,
und mit der Hoffnung, dass Gott unsere Wege mitgeht.